Der Schweizer Gault & Millau kürt Heiko Nieder zum Koch des Jahres

Der 46-jährige Deutsche vom The Restaurant im Dolder Grand ist jetzt einer von sieben 19-Punkte-Köchen in der Schweiz. Zwei weitere Deutsche sind zu Aufsteigern des Jahres gekürt worden.

Nach zehn Jahren kommt jetzt der Ritterschlag: Heiko Nieder (46), Chef Fine Dining im Zürcher Dolder Grand, ist Gault Millaus Koch des Jahres 2019. Die Tester vergaben zudem die Höchstnote von 19 Punkten.

Gault-Millau-Chefredakteur Urs Heller begründet die Wahl des Guides so: "Heiko Nieder hat uns im Dolder zehn Jahre lang herausgefordert, begeistert, verwöhnt und auch mal verwirrt. Länger wollen wir ihm die höchste Anerkennung für seine arbeitsintensive, intelligente und konsequente Küche nicht vorenthalten."

Außer dem aus der Nähe von Hamburg stammenden Heiko Nieder gibt es sechs weitere 19-Punkte-Chefs in der Schweiz  Franck Giovannini (Crissier VD), Bernard Ravet (Vufflens-le-Château VD), Didier de Courten (Sierre VS), Philippe Chevrier (Satigny GE), Andreas Caminada (Fürstenau GR) und der ebenfalls in Deutschland geborene Peter Knogl (Basel) sind so hoch geratet.

Heiko Nieder kocht im Dolder unter besten Bedingungen. Er kann sich mit seiner jungen Brigade voll und ganz auf The Restaurant konzentrieren. Den Gemüse- und Kräutergarten hat er hinter dem Haus. Ermüdungserscheinungen sind laut Gault Millau auch nach zehn Jahren am gleichen Herd nicht auszumachen. Was muss ein Koch haben, um so weit zu kommen wie er? "Handwerk, Intellekt, Intuition, Wissen – von allem ein bisschen", sagt Heiko Nieder.

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