Der Bayerischer Hof eröffnet Mega-Suite

Die Penthouse Garden Suite hat 350 Quadratmeter und wird für 15.000 Euro pro Nacht angeboten

Der Bayerische Hof hat mit der Penthouse Garden Suite eine neue Messlatte in der Münchner Luxushotellerie gesetzt. Das 350 Quadratmeter große Refugium belegt das komplette achte Stockwerk, das neu aufgesetzt wurde. Die Suite ist rundum mit einer Dachterrasse mit Kletterpflanzen und Sitzlandschaften umgeben, die einen spektakulären Panoramablick über München erlaubt. 

Die Suite bietet zwei Schlafzimmer mit direkten Zugängen zu den eigenen Badezimmern. Eine Küche mit angrenzender Bar, Ess- und Wohnbereich mit Kamin und Sofa kann zwar auch Selbstversorgern nützlich sein. Bei der anvisierten Klientel dürfte hier jedoch eher der Arbeitsplatz der eigens abgestellten Küchenbrigade oder des einzeln buchbaren Butlers sein. Wellness-Fans begeben sich natürlich nicht zum gemeinen Volk, sondern in den eigenen Spa-Bereich mit Sauna, Dampfbad, Massage- und Loungebereich sowie Kardiocrosstrainer und Hot Tub im Freien.

Das Penthouse ist allerdings nur ein Teil des 12 Mio. Euro schweren Investitionsprogrammes, mit das komplette Gebäude umstrukturiert wurde. Neu sind außerdem 23 Deluxe Doppelzimmer und fünf Deluxe Junior Suiten.

Hier wurden die Stockwerke 4 bis 7 komplett abgetragen, sodass ein neuer Gebäudeteil mit fünf Stockwerken oberhalb des Theatersaals errichtet werden konnte. Die 8. Etage kam neu hinzu und wird vollständig von der Penthouse Garden Suite eingenommen.

Besonders stolz ist man auf die Beteiligung des international renommierten Inneneinrichters, Kunstsammlers und Antiquitätenhändlers Axel Vervoordt aus Belgien. So wurden die unterschiedlichen Lampen vom japanischen Keramikkünstler Kosi Hidama in Vervoordts Werkstatt in Gravenwezel bei Antwerpen gefertigt. Jedes von Vervoordt gestaltete Zimmer ist individuell nach den philosophischen Überzeugungen von Wabi inszeniert. 

„Jedes Zimmer soll einen Ruhepol darstellen“, sagt Axel Vervoordt. „Die Möbel und die ausgewählten Objekte sind sehr einfach und diskret, aber alle authentisch. Die Farben des Teppichs und der Wände harmonieren perfekt, wie eine monochromatische Box. Die Wände sind mit natürlichen, erdigen Pigmenten bedeckt und neues Leben wurde alten, minimalistischen Möbeln eingehaucht. Je weiter man nach oben gelangt, desto heller sind die Farben der Teppiche und Wände.“

Vervoordt konnte mit seiner Philosophie, die Räume nach oben hin immer heller werden zu lassen, schließlich auch Inhaberin Innegrit Volkhardt überzeugen.

„Anfänglich war ich bezüglich dieser Herangehensweise etwas skeptisch“, so Volkhardt, „aber durch die Erklärung Axel Vervoordts und bei Betrachtung des Ergebnisses, bin ich von der Wirkung der Zimmer begeistert. Vervoordts Handschrift strahlt eine immense Ruhe aus. Dieses Gefühl der Ruhe hat mich bereits nach der Fertigstellung des Atelier und Garden Restaurants sowie der Cinema Lounge und Palaishalle begeistert.“

Nach dem Umbau des Süd- und Nordflügels hat sich das Raumvolumen um fast 80 Prozent von 8210 auf 14.420 Kubikmeter erhöht. Nach dem Umbau hat der Bayerische Hof 337 Zimmer und Suiten. AHGZ red/ch Foto: Benjamin Moon

Zurück

Einen Kommentar schreiben